So liest du einen visuellen Zustandsbericht
BGT-Note, Teilnoten, Konfidenz und sichtbare Belege verstehen – einschließlich der Grenzen eines privaten visuellen Berichts.
Beginne mit den Belegen, nicht nur mit der Zahl
Die große BGT-Note fasst den sichtbaren Zustand in den eingereichten Bildern zusammen. Sie ist bewusst konservativ, sollte aber nie allein gelesen werden. Prüfe Vorder- und Rückseite, markierte Bereiche und Beobachtungen, bevor du die Zahl für deine Karte einordnest.
Jede Beobachtung nennt Kategorie, Seite, Schweregrad, Konfidenz und das zugehörige Belegbild. Diese Nachvollziehbarkeit ist entscheidend: Ein Bericht darf einen Defekt nicht als sicher darstellen, wenn das Bild ihn nicht klar zeigt.
Teilnoten erklären das Ergebnis
Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche werden getrennt dargestellt, weil sie unterschiedliche Aspekte beschreiben. Zwei Karten können aus verschiedenen Gründen eine ähnliche Gesamteinschätzung erhalten. Eine hat vielleicht eine saubere Oberfläche, aber schwächere Zentrierung; eine andere ist gut zentriert und zeigt sichtbaren Kanten- oder Eckabrieb.
Konfidenz ist keine zweite Note. Sie beschreibt, wie deutlich die Bilder eine Beobachtung stützen. Reflexe, Unschärfe, unvollständige Abdeckung oder ein Detail in nur einem Bild können sie senken. Unterhalb der Qualitätsgrenze ist eine neue Aufnahme mit Token-Erstattung richtig – kein erzwungener Bericht.
Grenzen gehören zum Bericht
Ein BGT-Bericht basiert auf Bildern. Er kann eine Vertiefung nicht ertasten, nicht unter einer Hülle prüfen, keine verborgene Veränderung erkennen und keine Echtheit bestätigen. Er zertifiziert keinen Zustand und garantiert nicht die Entscheidung eines anderen Unternehmens bei einer persönlichen Prüfung.
Die PDF enthält Bericht-ID sowie Modell-, Rubric- und Report-Pack-Versionen, damit das Ergebnis nachvollziehbar bleibt. Erneutes Öffnen oder Teilen desselben privaten Berichts verbraucht keinen weiteren G-Token.